Rechtliches

Widerruf / Verbraucherhinweise

Diese Seite erklärt in verständlicher Form, wie das Thema Widerruf bei Luderbein einzuordnen ist. Maßgeblich sind immer der konkrete Vertragsschluss und die Art des jeweiligen Auftrags.

Übersicht und weitere Rechtstexte: Rechtliches · Impressum · Datenschutz · AGB

1. Kein pauschales Schema für alle Aufträge

Luderbein arbeitet nicht als klassischer Online-Shop mit Warenkorb und einheitlichem Checkout, sondern überwiegend auf direkte Anfrage. Aufträge kommen teils im persönlichen Kontakt oder vor Ort zustande und teils über Fernkommunikationsmittel wie E-Mail, WhatsApp, Instagram oder die Website.

Deshalb lässt sich das Bestehen eines Widerrufsrechts nicht pauschal für jeden Auftrag gleich beantworten.

2. Wann ein Widerrufsrecht grundsätzlich relevant sein kann

Verbraucher können bei bestimmten Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht haben. Das kann insbesondere bei Fernabsatzverträgen oder bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen eine Rolle spielen.

Ob ein solcher Fall vorliegt, hängt jedoch davon ab, wie der konkrete Vertrag angebahnt und abgeschlossen wurde.

3. Persönliche Beauftragung und direkte Absprache

Werden Leistungen persönlich, vor Ort oder nach direkter Absprache beauftragt, kann die rechtliche Ausgangslage anders sein als bei einer reinen Fernbeauftragung. Nicht jeder Auftrag, bei dem vorab Nachrichten ausgetauscht werden, ist automatisch genauso zu behandeln wie ein typischer Shop-Kauf im Fernabsatz.

Entscheidend ist daher immer der konkrete Ablauf des Vertragsschlusses.

4. Individuelle Fertigung und Personalisierung

Viele Angebote von Luderbein sind individualisierte Sonderanfertigungen, personalisierte Gravuren, kundenspezifische Veredelungen oder individuell abgestimmte 3D-Drucke. Bei Waren oder Leistungen, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind, kann ein gesetzliches Widerrufsrecht regelmäßig ausgeschlossen sein.

Gerade bei solchen Aufträgen ist daher eine Einzelfallprüfung wichtig.

5. Nicht individualisierte Artikel oder Leistungen

Soweit ausnahmsweise nicht individualisierte Artikel oder Leistungen betroffen sind, bleiben die gesetzlichen Verbraucherrechte unberührt. Auch hier richtet sich die Einordnung danach, wie der Vertrag zustande gekommen ist und welche gesetzlichen Voraussetzungen im Einzelfall vorliegen.

6. Information vor Vertragsschluss

Verbraucher werden im jeweiligen Einzelfall vor Vertragsschluss darüber informiert, ob ein Widerrufsrecht besteht oder ob aufgrund der konkreten Vertragsart oder der Individualisierung eine gesetzliche Ausnahme eingreifen kann.

Diese Seite dient deshalb als allgemeine Verbraucherinformation, ersetzt aber nicht die konkrete rechtliche Einordnung des einzelnen Auftrags.

7. Rückfragen

Wenn du unsicher bist, wie dein Auftrag einzuordnen ist, frag vor der verbindlichen Beauftragung einfach nach. So kann vorab sauber geklärt werden, welche Verbraucherrechte im konkreten Fall relevant sind.
Stand: 25.03.2026